Zecken eine Gefahr für Mensch und Tier: Zeckenschutz Hilfe gegen Zeckenstiche
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Zecken und Hilfe bei Zeckenstichen: Nicht nur, dass Zecken zu Juckreiz und Hautirritationen führen können, sie können auch lebensbedrohliche Krankheiten bei Mensch, Katze und vor allem beim Hund übertragen. Ein wirksamer Zeckenschutz ist daher bei Mensch und Tier ausgesprochen wichtig und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Dass ein Befall durch Zecken nur in den Sommermonaten möglich ist, ist ein Irrtum, denn gerade nach einem nicht zu kalten langen Winter kann der Befall im Frühjahr unverhältnismäßig hoch sein, da die Zecken dann in hoher Zahl überlebt haben und regelrecht ausgehungert sind.
Zecken befallen Mensch und Tier in erster Linie im Freien, wobei auch ein Befall in geschlossen Räumen, durch Einschleppen von Haustieren jederzeit möglich ist und sich Zecken auch innerhalb einer Wohnung ausbreiten und vermehren können.
Zecken und Zeckenschutz: Vorsichtsmaßnahmen gegen Zecken
Bei häufigem Aufenthalt im Freien ist das Befallrisiko zu Zecken für Menschen und Tieren relativ hoch, zumal jeder Zeckenstich die Gefahr einer Borreliose oder FSME Erkrankung bedeuten kann.
Bei Tieren sollte daher ein Zeckenschutzpräparat in den vom jeweiligen Hersteller empfohlenen Abständen angewendet werden – notfalls auch ganzjährig. Der Mensch sollte sich beim Aufenthalt im Freien ausreichend durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen schützen.
Der Aufenthalt in dichtem Gebüsch und hohen Gräsern sollte gemieden werden und alle Körperteile sollte durch entsprechende Kleidung geschützt werden.
Die Kleidung sollte, wenn ein hohes Zeckenaufkommen bekannt ist, sogar nach dem Aufenthalt im Freien sofort gewechselt werden.
Kleidung und Körper sollten sorgfältig nach Zecken abgesucht werden und die Kleidung sofort in die Wäsche gegeben werden. Einfaches Duschen und Haarewaschen kann noch nicht festgesetzte Zecken entfernen.
Zecken entfernen: Was ist bei einem Zeckenstich zu beachten?
Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) hat in Deutschland ein geringes Vorkommen, sie ist jedoch beim Befall in Wohnräumen, Tierheimen oder Hundezwingern ganzjährig aktiv.
Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) ist von Februar bis Dezember – als fast ganzjährig – aktiv; wohingegen der Holzbock (Ixodus ricinus) im März bis Juni und September bis November aktiv ist.
Sollte der Mensch oder das Tier trotzdem befallen sein, sollten die Zwecken nur mit geeigneten Instrumenten (z. B. Zeckenzange) – nie mit den Fingern – entfernt werden. Ein Drehen der Zecke sollte vermieden werden, da hierbei die Mundwerkzeuge der Zecke in der Haut stecken bleiben können.
Man sollte die Zecke nahe an der Haut fassen und gleichmäßig noch oben herausziehen. Auch sollte nach dem Entfernen einer Zecke beim Menschen ein Arzt zur Untersuchung aufgesucht werden. Beim Entfernen der Zecken sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht gequetscht wird, denn dadurch können Krankheitserreger in den Stichkanal gedrückt werden.
Auch das Entfernen von Zecken mit Öl, Alkohol, Klebstoff, etc. sollte nicht vorgenommen werden, denn hierdurch wird die Zecke nur gereizt und Krankheitserreger können ebenfalls in den Stichkanal gelangen. Vor dem Antritt einer Auslandsreise sollen Sie sich unbedingt beraten lassen, denn unter Umständen bestehen hier zusätzliche Gefahren von Parasiten mit Krankheitserregern befallen zu werden.
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[...] Zecken eine Gefahr für Mensch und Tier “…man sollte die Zecke nahe an der Haut fassen und gleichmäßig noch oben herausziehen. Auch sollte nach dem Entfernen einer Zecke beim Menschen ein Arzt zur Untersuchung aufgesucht werden. Beim Entfernen der Zecken sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht gequetscht wird, denn dadurch können Krankheitserreger in den Stichkanal gedrückt werden…” (lexakon.de) [...]
Ich bin schon ein paar Jährchen älter und muss mich wirklich wundern…
Da wurde vor Jahren stets propagiert, man solle die Zecke herausdrehen!!
Jetzt wiederum wird genau das Gegenteil behauptet! Ich selbst habe erlebt, dass gerade beim Herausziehen das Mundwerkzeug der Zecke drinbleibt! Die verbliebenen Teile können sich in der Haut entzünden! Gerade bei meinen Katzen kann man das sehr gut beobachten, denn die entledigen sich der Plagegeister sehr oft selbst und ziehen sich die Biester mit ihren Krallen selbst aus der Haut, falls sie dran kommen. Folge ist, dass sich der Rest der Zecke in der Haut entzündet. Versuchen Sie mal, eine Zecke herauszuziehen ohne dass etwas zurückbleibt! Das ist fast nicht möglich! Hingegen beim Herausdrehen kommt der komplette Parasit zum Vorschein und die Haut entzündet sich nicht. Natürlich sollte man versuchen, die Zecke ganz vorne zu fassen. Ich habe jahrelang bei einem Arzt im Haushalt gearbeitet und der hat die Zecken ebenfalls herausgedreht. Ich bleibe bei der Methode – sie hat sich bewährt! Muss aber jeder selbst wissen, ganz klar!
Therry