Staubmilben und Allergie: Hausstaubmilbenallergie und Hausstauballergie
Ratgeber und Fragen zu: Gesundheit und Medizin Hausstaubmilbenallergie
Staubmilben und Hausstaubmilbenallergie: Viele Menschen glauben immer noch das Milben, oder besser gesagt Hausstaubmilben etwas mit Unsauberkeit und mangelnder Hygiene zu tun haben, was jedoch vollkommen falsch ist, da die Staubmilben bzw. Hausstaubmilben in jedem Haushalt zu finden sind, und sich dieses extrem kleine Spinnentier von den Hautschuppen der Menschen und Tiere ernährt und vollkommen ungefährlich ist.
Hausstaubmilben stellen also weder für Mensch oder Tier ein Problem oder gar eine Bedrohung dar und sind seit Urzeiten unsere ständigen Begleiter, können jedoch bei einer Hausstaub- oder Hausstaubmilbenallergie für Allergiker und Menschen mit Asthma extrem lästig und unangenehm werden. Weitere Informationen zu Milben und der sogenannten Milbenallergie:
Hausstaubmilben und Allergie gegen Hausstaub: Tipps gegen Staubmilben
Da die Staubmilben im Hausstaub leben und sich hier auch von den Bestandteilen des Hausstaubs ernähren, wird von Medizinern empfohlen, die Bettbezüge wöchentlich zu wechseln und den Teppichboden sowie Polstermöbel gelegentlich chemisch zu reinigen.
Wer dann auch noch sein Schlafzimmer regelmäßig gut lüftet und generell kühl hält, wird sehr schnell Besserung bei der Hausstauballergie bzw. Stauballergie feststellen, da die verursachenden Staubmilben sehr empfindlich auf Temperaturen unter 18 Grad Celsius reagieren.
Allergiker sollten sich die Anschaffung eines Wasserbetts überlegen, denn in einer herkömmlichen Matratze leben und vermehren bis zu 10 Millionen Milben, was bei einem Wasserbett nicht möglich ist und fast immer zu einer Linderung der allergischen Reaktionen auf die Ausscheidungen der Staubmilbe führt.
Besonders wohl fühlen sich die Hausstaubmilben bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 65% und 80%, was im ungünstigsten Fall eine explosionsartige Vermehrung der Staubmilben zur Folge haben kann. Gerade Allergiker, welche in Altbauten leben sollten aus diesem Grund die Luftfeuchtigkeit in ihren Wohn- und Schlafräumen überprüfen und entsprechend gegensteuern.
Staubmilben und Allergien: Probleme und Hilfe bei Hausstaubmilbenallergie
Eine Staubmilbenallergie wird, entgegen der weitläufigen Meinung, nicht von den Milben ausgelöst, sondern entsteht durch das Einatmen der Exkremente der Staubmilben, was insbesondere während der Heizperiode zu Problemen bei Allergikern führen kann.
Die, durch die Ausscheidungen der Milben hervorgerufenen Beschwerden und Allergien verursachen bei über 70% der Allergiker nach durchschnittlich acht Jahren Asthma, sofern die Hausstaubmilbenallergie nicht behandelt, bzw. die Ursache der Hausstauballergie nicht erkannt und beseitigt wird.
Welche Erfahrungen haben Sie bei der Bekämpfung von Milben und Staubmilben gemacht und welche Empfehlungen können Sie den Betroffenen einer Hausstauballergie geben? Schreiben Sie hierzu bitte Ihre persönlichen Erfahrungen in die Kommentare!
(Bildquelle und Genehmigung: Wikipedia)
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kann mit mit einer Hausstaubmilbenallergie sich Haustiere wie Hunde oder Katzen halten, ohne Beschwerden jeglicher Art??
Hallo! Ich bin bei weitem keine Expertin, kann Ihnen daher keine qualifiziete Antwort geben. Ich habe selbst eine Allergie gegen Hausstaubmilben und habe zwei Katzen. Sie machen mir normalerweise absolut keine Probleme, was meine Allergie angeht. Jedoch kommt es auch mal vor, dass die zwei Hübschen in die hintersten Ecken unter die Kommode oder hinter den Schrank kriechen und dann natürlich leicht staubig wieder rauskommen. Da sollte man nicht unbedingt gleich die Katze knuddeln oder die Nase an ihr Fell halten. Ansonsten würde ich abklären, ob noch andere Allergien vorliegen, und ob vielleicht auch eine Tierhaarallergie wahrscheinlich ist, bevor die Tiere einziehen dürfen. LG