Mein Baby spuckt seine Milch wieder aus: Arztbesuch wird oft dringend geraten
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Spuckt Ihr Kind viel Milch wieder aus? Wenn Kinder die Muttermilch oder die Ergänzungsmilch spucken ist das meist kein schlechtes Zeichen und überhaupt nicht gefährlich, wenn man dieses Verhalten etwas genauer beobachtet und gegebenfalls einen Kinderarzt konsultiert.
“Speikinder = Gedeihkinder” sagt der Volksmund, wenn Ihr Kind aber einen gewissen Teil seiner aufgenommenen Nahrung regelmäßig wieder ausbringt, sollten sie mit ihrem Baby bei einem Kinderarzt vorstellig werden.
Der Kinderarzt wird sie befragen wie viel Ihr Kind spuckt. Eine Teelöffel-Menge erbrochener Milch ist nicht dramatisch und meist völlig problemfrei.
Sollte Ihr Kind mehr spucken und das Erbrochene nicht einfach nur über den Mund oder die Nase sachte ausbringen sollten sie die Angelegenheit auf jeden Fall genauer beobachten.
Ist das Spucken eines Babys generell ein ernster Grund zur Besorgnis?
Der Kinderarzt wird auch fragen wie weit das Kind spuckt. Spuckt es seine Milch nicht sondern lässt sie herauslaufen oder spuckt es nur ein wenig? Sollte dies der Fall sein, so besteht zum Glück meist kein Grund zu Beunruhigung.
Wenn das Kind aber mehr als den angesprochenen Teelöffel voll Milch weiter herausspuckt (50cm – 100cm weit), sollten Sie definitiv einen Arzt konsultieren und ihm davon berichten. Ein Hinweis auf das Spucken kann ein Problem am Darmeingang sein. Ein Ultraschallbild wird das auflösen.
Ihr Kind wird dort untersucht. Es ist möglich, dass die Milch nicht nur durch den Mund sondern auch durch die Nase ausgespuckt wird. Hier können die Nasennebenhöhlen verstopfen und die freie Atmung beeinträchtigen.
Sollten die Atemwege verstopfen wird sich Ihr Kind zusehends unwohl fühlen und das auch kundtun (schnarchen, Aufgeregtheit, Schlaflosigkeit (das Kind und vor allem SIE!)). Es macht dann meist durch hektische Bewegungen und flache Atmung auf sich aufmerksam.
Spuckende Babys und die berechtigte Sorge der Eltern
Sollte es der Kinderarzt für nötig halten, mit dem Kind eine Klinik zur näheren Beobachtung aufzusuchen, tun Sie das bitte aber auch, denn dort wird das Baby entweder auf der Intensivstation überwacht oder darf (meistens) in einem Mutter Kind Zimmer im Krankenhaus übernachten.
Dort finden Standard-Heilprozeduren statt. Das Kind wird mit einem Inhalator inhalieren, aber Vorsicht: Der Nachwuchs wird sich anfangs massiv wehren! Niemand hat gern eine Maske über dem Gesicht.
Die Atemwege werden mit der Hilfe eines Absaugers wieder befreit.
Das beruhigt den Nachwuchs und sorgt für eine ruhige Atmung. Nach ein paar Tagen sollte alles wieder in Ordnung sein und sie können mit ihrem Baby wieder nach Hause in die Geborgenheit der eigenen vier Wände.
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